Wien Sightseeing (3)
Wie bereits angedeutet ging die Sightseeing-Tour auch nach der Stadtrundfahrt noch weiter. Sie begann bei der Hofburg, von der ich leider viel zu wenig Photos gemacht habe, und den angeschlossenen Gärten und Parks.
Am nördlichen Ende der Hofburg ist das Bundeskanzleramt, welches vollkommen anders wirkt als das deutsche Kanzleramt:
Wien wird -ähnlich wie Bremen- seit dem Zweiten Weltkrieg von den Sozialdemokraten regiert und obwohl sich der Ausdruck “Rotes Wien” eigentlich auf die Zeit der absoluten Mehrheit von 1918 bis 1934 bezieht, trifft er nach wie vor zu. Auch die damals gelegten Grundlagen wirken bis heute nach, was mir vor allem an den zahlreichen Gemeindebauten aufgefallen ist, die seit den 1920er Jahren gebaut wurden und von denen der Karl-Marx-Hof einer der bekanntesten ist.

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ist im früheren Kriegsministerium beheimatet und nicht nur von außen ein imposantes Gebäude, vor allem auch das Innere war sehr beeindruckend und so weitläufig, dass die Gefahr bestand darin verloren zu gehen.
Die Wiener Secession ist 1897 von einer Künstlergruppe gegründet worden, von denen Gustav Klimt (zumindest für mich) der bekannteste war und deren Ausstellungen in dem Gebäude “Die Secession” stattfanden.

Blick von der Reichsbrücke auf die Donau
Die Wiener UNO City (heute: Vienna International Centre bzw. DonauCity) ist seit 1980 einer von vier Amtssitzen der Vereinten Nationen, in der unter anderem die Internationale Atomenergie-Organisation, die Organisation für industrielle Entwicklung, die Kommission der Vereinten Nationen für internationales Handelsrecht und der Hohe Flüchtlingskommissar vertreten sind.






