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Migrationskonferenz in Barcelona

Eingetragen von Julia Spreen auf 15. März 2009 – 21:39Kein Kommentar
Migrationskonferenz Barcelona

Migrationskonferenz in Barcelona v.l.n.r.: David Lizoain Bennett (Internationaler Sekretär JSC), Thomas Stegemann (Jusos SH), Julia Spreen (Jusos HB), Javier López Fernández (Vorsitzender JSC), Estefanía Guilarte Garcia (Feminismusbeauftragte JSC)

Vom 13. bis 15. März fand in Spanien die Konferenz „Globale Antworten auf lokale Herausforderungen“ der Joventut Socialista de Catalunya Barcelona statt. Neben Delegationen der MJS France, SSU (Schweden), DSU (Dänemark), SDY Finnland, MJS Belgium und Animo (Belgien) haben für die Jusos Thomas Stegemann (Schleswig-Holstein) und ich teilgenommen.

Die JSC ist die Jugendorganisation der Sozialistischen Partei Kataloniens mit den Grundwerten Marxismus, Feminismus, Internationalismus, Ökologismus, Sozialismus, Laizismus, Föderalismus und Republikanismus, die die Basis der aktuellen Kampagne „Erschaffe die neue Utopie“ darstellen.  Mit uns Jusos wurde vor allem der Diskurs zum Feminismus gesucht, da die JSC sich inmitten einer Diskussion zu Gleichheits- vs. Differenzansatz befindet und verstärkt versucht auf sexistische Handlungen und Aussagen aufmerksam zu machen.

Der Bürgermeister von Barcelona, Jordi Hereu (PSC), eröffnete die Konferenz mit einem Input zum Thema „Sozialistische Stadt-Projekte in Barcelona und ihr Einfluss auf die globale Ebene“. Darin unterstrich er die positiven Bezugspunkte von Migration, sodass Einwanderung nicht als Bedrohung, sondern als Chance aufgefasst wird und folglich die Integration der EinwanderInnen statt deren Bekämpfung im Mittelpunkt steht. Diesem Programmpunkt folgten länderspezifische Präsentationen der Delegationen zu migrations- und integrationsspezifischen Aspekten. Auch die Gewerkschaften in Barcelona, welche an der abschließenden Debatte zur Finanz- und Wirtschaftskrise teilnahmen, betrachten EinwandererInnen nicht als KonkurentInnen für den lokalen Arbeitsmarkt, sondern als ArbeiterInnen mit Recht auf gewerkschaftlichen Schutz, der die Ausbeutung durch die Privatwirtschaft verhindert.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass ein breiter Konsens besteht, ein für alle offenes und soziales Europa politisch zu gestalten, was Integrationskonzepte erfordert, die den globalen, interkulturellen Herausforderungen gerecht werden.

Die Genossinnen und Genossen von der MJS haben etwas ausführlicher über die Konferenz in Barcelona gebloggt: 1 | 2 | 3

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