Ein guter Start ins Jahr

Das Jahr 2009 begann -ähnlich wie 2008- ganz ohne Kopfschmerzen, was schon einmal ein großer Pluspunkt ist und mich zu der Schlussfolgerung verleitet, dass mein Kopf Champagner einiges besser vertragen kann als halbtrockenen Sekt. Aber das wusste ich eigentlich auch vorher. Nachdem letztes Jahr ausgiebig in Bremen gefeiert und im Rahmen einer beeindruckenden Zeremonie am Rande des Osterdeichs die Angstgruppe gegründet wurde, musste dieses Jahr wie schon so oft Wagenfeld als Silvesterort der Wahl herhalten. Nach einem Mega-Chaos ist es vermutlich aus lauter Verzweiflung doch noch sehr lustig geworden und ich frage mich, ob unser Ausflug zum Speuken gern gesehen war, aber dort hatten wir schließlich noch einen gut – und sogar auf den Reitermarsch haben wir schweren Herzens verzichtet [detaillierter möchte ich an dieser Stelle nicht werden].
Nachdem ich Neujahr mit dem Gefühl aufgewacht bin unbedingt ein Kotelett frühstücken zu müssen und diesem Verlangen durch einen Besuch im Eimer-Imbiss entsprochen werden konnte, lockte die angeblich dicke Eisschicht auf dem Dümmer See uns in das Naherholungsgebiet Hüde/Sandbrink. Wie so oft erwiesen sich die Gerüchte als wahr und man konnte gemeinsam mit vielen anderen Besuchern elegant über eine glatte Eisfläche schliddern, leckere Heißgetränke zu sich nehmen, Spazieren gehen oder was auch immer man bei Saukälte und Eis unter den Füßen gerne macht. Aus Ermangelung an Schlittschuhen (und nicht vorhandenen Kindern, die man auf Schlitten hätte über das Eis ziehen können) veranlasste die Fußkälte des Dümmers uns nach einiger Zeit gen Halle des Bösen aufzubrechen, um dort gemütlich und vollkommen unkoordiniert ein paar Kugeln über den Billardtisch zu schubsen.
Alles in allem ein genialer Start ins Jahr!
