Flug und Ankunft
Weder von der Zugfahrt von Bremen nach Frankfurt, noch von dem Flug von Frankfurt nach Peking, geschweige denn vom Flug von Peking nach Seoul habe ich nenneswertes zu berichten. Da ich in der Nacht zuvor nicht geschlafen sondern gepackt habe, hatte ich einiges nachzuholen und manchmal kommt es mir schon seltsam vor, aber sobald ich in einem sich bewegenden Vehikel sitze schlafe ich einfach ein. Immerhin hat es gereicht, noch ein paar Bilder vom neuen Terminal 3 des Flughafens in Peking zu knipsen (ausführlichere Informationen gibt es bei David).
In Seoul angekommen, habe ich dieses Mal auf das Luxus-Taxi verzichtet und bin stattdessen ohne Probleme mit dem Bus zum “Hotel” gefahren. Das Hotel Victoria erschien mir die ganze Zeit ein wenig skurril, sodass ich bis zum Schluss das Gefühl nicht losgeworden bin, in einem Stundenhotel gelandet zu sein. Grundsätzlich war mir das relativ egal, aber auch die Ausstattung ließ ein wenig zu wünschen übrig. Besonders absurd war die Situation beim Frühstück: Ich saß als einzige in einem Riesensaal mit Ledersessel-Ausstattung und wurde von drei Kellnern bedient. Wie dem auch sei – für eine einzige Nacht habe ich es gut ertragen können, wenn auch andere Fotos im Internet einen etwas ansprechenderen Eindruck machten.
Nach dem Bezug meines Zimmers begab ich mich auf einen kurzen Stadtrundgang, da ich gleich nach Ankunft in Korea feststellte, dass ich definitiv zu wenig kurze Hosen eingepackt hatte und für Nachschub sorgen wollte. Dieses Vorhaben führte ich am kommenden Tag bis zum Nachmittag fort, bevor ich mich auf den Weg zum Hamilton Hotel machte, wo das International Youth Forum stattfinden sollte.
