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Fahrt nach, Hotel und Strand in Busan

Eingetragen von Julia Spreen auf 24. Juli 2008 – 22:09Kein Kommentar

Ich habe mich in der Zwischenzeit nach Busan transferiert. Die mit der Zugfahrt verbundene Organisation hat sich zu meinem Erstaunen als unproblematisch erwiesen: Ticket kaufen, bezahlen, Platz suchen, einsteigen, losfahren. Interessanterweise gibt es in koreanischen Bahnhöfen ähnliche Durchsagen wie auf Flughäfen: “Die Passagiere, die den Zug xyz gebucht haben, mögen sich zu Gleis 7 begeben, der Zug steht dort bereit”. Außerdem ist im Preis der Fahrkarte eine Sitzplatzreservierung inbegriffen und auch wenn das Großraumabteil auf der einen Seite komplett voll, die andere Hälfte komplett leer ist, kämen Koreaner nicht auf die Idee sich einfach umzusetzen, um den Platz nicht mit fremden Menschen teilen zu müssen – das sind die kleinen, aber interessanten Eindrücke am Rande.

Weniger am Rande, sondern direkt konfrontiert wurde ich mit meinem Nachbarn: Ein Bibel-Drucker und Missionar mit Hund, der ziemlich nach Kimchi gerochen hat (kann nicht genau sagen wer von beiden) und das Mittagessen noch mitten im Gesicht verteilt hatte. Es war ein wirres Gespräch über Martin Luther, Bibel-Drucker in Deutschland (meine Vermutung: ein Kirchen-eigener Verlag) und unterschiedliche Versionen. Jedenfalls werde ich ihm nach meiner Rückkehr nach Deutschland die “original” Luther-Bibel nach Korea schicken. Ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Ahnung, wo man überhaupt Bibeln kauft – vermutlich in Buchläden?!

Mit dem Taxi bin ich vom Bahnhof in Busan zum Nongshim-Hotel gefahren, welches sehr guten Standards ist. Leider ist die Lage nicht optimal – eigentlich hatte ich gedacht mit der U-Bahn sehr schnell überall zu sein, aber leider muss man recht häufig umsteigen und diese Transfers sind sehr zeitintensiv, da die unterirdischen Gänge unendlich lang und weit sind. Nichtsdestotrotz bin ich hier rundum zufrieden und genieße die Zeit.

Nachdem ich mich in meinem Hotelzimmer breit gemacht habe, machte ich mich am späten Nachmittag auf, um einen ersten Eindruck von dem Strand zu erhaschen, der mich am kommenden Tag erwarten sollte.

Unterwegs habe ich immer mal wieder ein paar Fotos gemacht, hier ein kleiner Überblick über das, was ich bis dato von Busan gesehen habe:

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