Erster Mai, Kampftag der Arbeiterklasse

Tag der Arbeit - DGB-Kundgebung in Berlin
Bei herrlichem Wetter haben wir den diesjährigen Tag der Arbeit gebührend zelebriert: Zunächst waren wir bei der zentralen Kundgebung des DGB vor dem Brandenburger Tor. Nachdem wir die Flaniermeile auf und ab marschiert sind, uns bei den Gewerkschaftsständen informiert und mit Devotionalien versorgt haben, hörten wir uns einige der Kundgebungsreden an, trafen die SPD’ler aus Friedrichshain-Kreuzberg und sind dann Richtung Prenzlauer Berg gefahren. Nach einem kurzen Stopp ging es gleich weiter zum Familienfest der SPD auf der Werneuchener Wiese in Friedrichshain, wo wir eine nette Zeit mit verschiedenen Genossinnen und Genossen hatten. Abends waren wir noch beim Myfest in Kreuzberg, was ein ganz besonderes Erlebnis war: Eine wunderbare multikulturelle Veranstaltung ohne Anzeichen irgendwelcher Gewalt, stattdessen ausschließlich ein friedlich-freudiges Miteinander. Bei den Krawall-Bildern, die alljährlich über die Nachrichtenstationen laufen, hatte ich eine solch positive Stimmung mitten in Kreuzberg keinesfalls erwartet und war vermutlich genau deshalb so extrem positiv überrascht.

Tag der Arbeit - SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Der Kontrast zum Ersten Mai des vergangenen Jahres in Bremen war zwar immens, aber auch an unsere Erfahrungen auf der Domstreppe mit den TeilnehmerInnen des Christivals und der Turbo-Jugend Weyhe denke ich immer wieder gerne und mit einem breiten Grinsen zurück. Da ich “Junge Christen” von Funny van Dannen nicht in vernünftiger Qualität finden konnte, singt Hannes Wader “Die Internationale”: Hoch die internationale Solidarität!

“Mit Fanta und mit Butterkeks…” pflegt man ja auch keinen ersten Mai würdig zu begehen. Ansonsten: Schön wars, viele positive Eindrücke gesammelt und interessante Leute kennengelernt. Wohin geht es nächstes Jahr? ;-)