Beijing: Forbidden City & Tian’anmen Square

Verbotene Stadt, Beijing
Obwohl ich erst gegen Mittag in Beijing angekommen bin, habe ich gleich am ersten Tag der Verbotenen Stadt sowie dem Tian’anmen Square einen Besuch abgestattet. Obwohl alles sehr überlaufen war und die Sicht durch den Smog ein wenig diesig war, hat mich der Anblick stark beeindruckt. Die Blasen, die ich mir am Tag zuvor in Seoul zugelegt habe, schränkten zwar meine Beweglichkeit ein, dennoch habe ich einige Kilometer zurückgelegt.
Der Besuch der Verbotenen Stadt war ein einmaliges Erlebnis und man konnte dort mit Leichtigkeit mehrere Stunden verbringen. Das Gelände ist einfach riesig und die Vielzahl der Paläste und Pavillons fordern die Aufnahmefähigkeit heraus. Die Architektur ist sagenhaft, die Farben imposant und der Gesamteindruck einfach nur fesselnd.
Im Vorfeld der Olympischen Spiele musste man eine Taschenkontrolle passieren, um den Platz des Himmlischen Friedens betreten zu können. Hat man diese Hürde genommen, boten sich dem gemeinen Touristen riesige Blumen-Arrangements zum Motto der Spiele “One World, One Dream”. Ein Highlight, vor allem für die Chinesen, ist natürlich auch das Mao-Mausoleum, welches ich allerdings nicht von innen zu sehen bekam, da die Öffnungszeiten nicht mit meinen Sightseeing-Plänen vereinbar waren. Das Denkmal für die Helden des Volkes ist ebenso fesselnd, besonders in Kombination mit dem in unmittelbarer Nähe rotierenden Logo der Olympischen Spiele.
Es wird lange dauern, bis ich all diese Eindrücke und Erfahrungen nur einigermaßen verarbeiten und einordnen kann. Vor Ort belasse ich es dabei, staunend möglichst viel aufzusaugen und mitzunehmen. Die politische, gesellschaftliche und kulturelle Einordnung hat Zeit!
